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Die Garten-Partei Sachsen geht on "TOUR" !

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Rückblick: Der erste "Tour-Tag"
Spruch des Tages:
"Das ist ein großes Potenzial an interessierten Kleingärtnern, welche ihr vertretet".

Am 30.04.2018 war es so weit.
Die Garten-Partei Sachsen war mit einem Infostand in Großzschocher (Leipzig):

Wir (GPS) wurden bereits beim Aufbau mit erwartungsvollen Blicken herzlich empfangen und
um 10:00 Uhr ging es auch schon los.
Mit im Gepäck war unser Infostand, eine kleine Aufmerksamkeit, Kinderschminken sowie ein Grillstand (Fleischerei Felgentreff) mit leckeren Bratwürsten.
Wir waren erstaunt, wie die Leute ob jung oder alt, offen mit ihren Sorgen, Erfahrungen und Erkenntnissen mit uns ins Gespräch kamen.
Die Gefahr, dass die Kleingärten in Sachsen für Bauland immer mehr weichen könnten, machte bereits die Runde und der Unmut bei den Kleingärtnern ist groß.
Mehrere Kleingärtner aus einer großen Anlage in Leipzig hatten von unserer Partei bereits vor geraumer Zeit gehört und waren erfreut, dass es so eine "Art" von Partei wirklich gibt.
Sprüche wie: "Euch gibt es ja wirklich" gab es häufig und freute uns sehr, denn dies zeigt uns, wir sind als Partei in den Köpfen angekommen.
Eine Frau, (Kleingärtnerin aus Leipzig) stieg extra aus dem Bus aus um uns kennenzulernen.
Ein älterer Herr (Kleingärtner in Leipzig), nahm gleich einen ganzen Stapel von unseren Flyern mit. Er war begeistert darüber, dass es so eine Partei überhaupt gibt.
Er verfolgt die Medienberichte im Internet und fragte sich, warum die Vorstände mit den Verbänden nicht zusammenhalten und gegen das Weichen von Kleingartenanlagen antreten.
Wir teilten ihm mit, dass bei einigen bereits verlorenen Kleingartenanlagen (bundesweit) der Hinterhalt von den Verbänden fehlte bzw. in keinster Weise gegeben war, warum auch?
Die Verbände werden sich immer nach kommunalen Interessen richten und auch fügen, aber eine Partei nicht.
Eine Partei kann Gefahren erkennen, analysieren und somit die Interessen des Volkes wahrnehmen und sich dadurch stark positionieren.
Er gab uns recht und fügte mit einem lächelnden Blick hinzu:
"Es gibt so viele Kleingärtner, leichter könnt Ihr die Wahl nicht gewinnen."
"Das ist ein großes Potenzial an interessierte Kleingärtner, welche ihr vertretet".

Am Stand erfuhren wir von mehreren Personen, dass in Großzschocher eine kleine
"Anlage" für eine Umgestaltung weichen muss.
Eine weitere Kleingartenanlage ist seit längerem vorstandslos.
Und wenn wir als Garten-Partei Sachsen hören, "seit längerem", dann ärgert uns dies sehr, denn was wird denn getan um die Vorstände zu motivieren bzw. die Arbeit in den Vereinen attraktiver zu gestalten. Anscheinend nicht sehr viel.
Dies ist auch ein Grund, ein Weichen von Kleingartenanlagen hervorzurufen.
Ein Anruf aus Limbach Oberfrohna erreichte uns an diesem Tag.
Eine Frau sucht dringend ein Kleingarten. Sie ist in eine Kleingartenanlage eines Samstags spazieren gegangen und hatte sich einige lehrstehende Kleingärten angesehen. Sie traf sich an diesem Tag mit dem Vorstand, jedoch teilte er ihr mit:
"Wir vergeben keine Kleingärten mehr, weil die Stadt den Pachtvertrag nicht weiter verlängert." "Auf diese Anlage, soll ein Gewerbegebiet gebaut werden."
Wir (GPS) konnten es kaum glauben, dass auch in dieser Stadt das Kleingartenwesen zum Teil nicht mehr gefördert wird. Wir haben bereits mit dem Vorstand Kontakt aufgenommen und freuen uns in den nächsten Tagen in Limbach Oberfrohna seien zu dürfen um die Situation genauer in Erfahrung zu bringen.
Wir werden demnächst darüber weiter berichten.

Man hört zur Zeit in den Medien, dass es immer mehr Lehrstände in den Kleingartenanlagen gibt. Aber ist das wirklich so? Oder zählt darunter auch ein "produzierter Lehrstand" ?
Wohnungsnot + "lehrstehende" Kleingartenanlagen = gewonnenes Bauland

Hier wird in einigen Bereichen ein Lehrstand produziert um die Flächen dann zu Bauland zu beschließen. Die Kleingärten (wertvolle Grünflächen in einer Stadt)
sind weg und es lebe der Beton.
Wo sind die Verbände an dieser Stelle?
Diese, sollten es doch eigentlich sein, die sich für das Kleingartenwesen stark einsetzen müssten, oder? Sie werden von den Vereinen bezahlt um das Kleingartenwesen zu fördern... .
Aber auch hier erkennt man deutlich, dass die Verbände -wie bereits im oberen Teil erwähnt-,
sich nicht für die Vereine einsetzen.

Liebe Kleingärtner, liebe Interessiert, und genau deshalb machen wir Politik, denn wenn einmal eine Kleingartenanlage verschwinden soll, findet sie woanders kaum einen neuen Platz, Warum?
Ein Kleingärtner hat es uns an diesem Tag einmal mit seinen Worten erklärt:
"Ein Kleingarten ist nicht nur ein Kleingarten, in diesem steckt viel Fleiß, viel Kraft, Erinnerungen an die Kinder, an die Familie, die tollsten Geschichten, hier habe ich mich nach der Arbeit erholen können und genieße nun mit meiner Frau meine Rentenjahre...". Ich habe ihn gut angelegt um meinen Kindern und Enkeln etwas Gutes, ja ich nenne es mein Lebenswerk übergeben zu können."
"Ich tue doch somit für das Stadtbild bereits all die Jahre sehr viel und damit meine ich meinen Anteil zum Erhalt des städtischen Grüns dazuzugeben, dass darf nicht ignoriert werden!"
Weiter sagt er:
"Wenn ich meinen Garten aber aufgeben müsste und ich vielleicht eine Entschädigung erhalte oder ein Ersatzland, dann müsste ich von vorne anfangen und das als Rentner, dass schaffe ich nicht mehr."
"Und wenn diese Grünflächen einmal weg sind, werden sie woanders nicht mehr aufgebaut, oder irgendwo am Stadtrand, wo keiner hin möchte...und dadurch der Nutze in der Stadt fehlt."

Aber auch Kinder waren von unserem Stand sehr angetan. Ein kurzer Blick zu den Pinseln, den vielen bunten Farben und den vielen Glitzer und dann ging es auch schon los. Unser Vorstandsmitglied, Katrin, schminkte die Kids als Tiger, Vampir, Katze, Prinzessin usw.
Und das Glitzer, dass wollten natürlich alle Mädchen haben.

Wir vertreten die Kleingärtner aber natürlich setzen wir uns auch in weitere politische Brennpunktthemen ein, denn auch der Kleingärtner ist ein Arbeitnehmer, Rentner, Schüler, Unternehmer, Arbeitssuchender usw. .

Eine Familie berichteten uns, dass sie ihre beiden Kinder beim Bringen und beim Abholen in der Kindergarteneinrichtung nicht mehr küssen dürfen.
Wir sind sprachlos über derartige "Anweisungen" an Eltern und Kinder.
Hier wird ein gesundes harmonisches Familienleben ausgebremst. Wir werden uns mit diesem Thema demnächst intensiv beschäftigen und sagen an dieser Stelle, die Eltern entscheiden über die Verabschiedungsart/Begrüßungsart zu ihren Kindern und nicht die Einrichtung.

 

Wir freuen uns auf unseren 2. "Tour-Tag" am 17.05.2018 in Lindenau
(Lindenauer Markt). Besuchen Sie uns und kommen auch Sie mit uns ins Gespräch...

 

 

Ihre Garten-Partei Sachsen
Gemeinsam Position Stärken

 

 

Kommentare  

+1 #2 Lindenauer MarktKvS 2018-05-18 09:22
Also ihr seid auf Draht! War gestern an eurem Infostand auf dem Lindenauer Markt. Das war wirklich eine herzliche und freundliche Atmosphäre. Und man hat gemerkt das ihr mitten im "Kleigärtnerleben" steht. Macht weiter so! Wir bauen auf euch!
Euer Kleingärtner vom Schloss
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+2 #1 TourMaia 2018-04-24 09:08
:lol: Das ist ja toll. Eine Partei geht auf Tour. Ich hoffe ich lerne Euch mal kennen und der Vorstand ist auch dabei...Bis zum 17.05.2018.
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