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Warum sehen wir es als so wichtig an, dass sich eine Partei für die Kleingartenanlagen einsetzt?
Weil die Stadtverbände es außerhalb der Parlamente nicht alleine schaffen!

Schauen Sie dazu bitte in unsere Gesprächsrunde rein.

Wir haben seit unserer Gründung in November 2017 es zu unserer Aufgabe gemacht, in Erfahrung zu bringen, ob die Kleingartenanlagen in Leipzig im Flächennutzungsplan unter dem Status "Dauerkleingärten" ausgewiesen werden. Der Stadtverband teilte nach mehrmaligen Anfragen mit, dass diese so ausgewiesen sind.
Unsere Recherche war jedoch schockierend, denn in Leipzig sind seit 2013 bis heute keine Ausweisungen für die Dauerkleingartenanlagen zu vermerken. Lediglich werden diese unter "Grünfläche" deklariert.
Man könnte nun auch sagen, gut, dann entfällt hier lediglicher Anspruch des Bundeskleingartengesetzes, aber ist dies sinnvoll?
Wir, die Garten-Partei Sachsen sagen an dieser Stelle, NEIN.
Grund: Eine Kündigung einzelner Parzellen oder auch ganzer Anlagen ist nun ein Kinderspiel.
Der Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V. (SLK) teilte im "Leipziger Gartenfreund" Ausgabe September 2018 ab Seite 2 mit:
"Nach nun vielen Anläufen finden die angemahnten Dauerkleingärten (wieder) ihren Weg in die Legende des wichtigsten städtischen Planwerkes" Zitatende
"Nach nun vielen Anläufen... "
Aber warum waren die Kleingärten in einem Zeitfenster von 2013 - 2018 unter Berücksichtigung des Beschlusses in 2015 nicht unter dem Status "Dauerkleingarten" durchweg ausgewiesen? Wurden in dieser Zeit bis heute etwa Änderungen zur möglichen Bebauung vorgenommen?
Werden nach neuer Änderung im Flächennuntzungsplan (FNP) alle 207 Kleingartenanlagen (SLK) auch weiter Kleingärten sein?
Alle diese Fragen wären nicht aufgekommen, wenn es für die Dauerkleingärten klare politische Strukturen gegeben hätte.
Nur in den Parlamenten kann man etwas bewirken, denn dort werden Entscheidungen getroffen, denen ein Stadtverband alleine nicht entgegen wirken kann.

Liebe Kleingärtner, liebe Parteifreunde, liebe Interessierte,
in unserem Video (schauen Sie zu dieser Thematik auch unsere Video "Sommerrunde" an) erfahren Sie, welche Haltung wir als Garten-Partei Sachsen vertreten.
Wir freuen uns auch darüber, dass sich weitere "Retter der Kleingärten",
(Siehe Ausgabe September 2018 "Leipziger Gartenfreund" auf Seite 3) um die Problematik (Flächennutzungsplan in Leipzig) Gedanken machen, daran erkennt man, wie wichtig die Situation in Leipzig ist.
SLK: "Allerdings scheint es diesen Leuten an grundlegenden Kenntnissen des Planungsrechtes zu fehlen”, beklagt Robby Müller. „Wer nicht mal in der Lage ist, zwischen FNP und Bebauungsplan zu unterscheiden, sollte sich dann bitte aus solchen Themen heraushalten.”
Meint der SLK etwa, dass alles in Ordnung wäre, so zu mindestens scheinen diese Worte
Jedoch sagt er auch wieder:
"Wer sich den derzeitigen Stand des FNP auf der Homepage der Stadt Leipzig anschaut, findet allerdings noch immer den bemängelten Stand." Zitatende

An die "Retter der Kleingärten", ihr hattet es somit richtig erkannt. Bleibt ebenfalls dran.
Die „harte Nuss“ ist noch nicht geknackt, doch wir sind optimistisch.

Ihre Garten-Partei Sachsen

Gemeinsam Position Stärken

Kommentare  

-2 #1 FNPKvS 2018-09-04 18:33
Ja, der Stadtverband. Er kommt mir vor wie ein Camälion.
Wie's dem Vorsitzenden gerade passt, schreit er seine Meinung in die Welt und die Anderen damit an. Vor einem halben Jahr waren es noch Lügen, wenn man behauptete die Kleingärten der Stadt Leipzig sind nicht im Flächennutzungsplan als Dauerkleingärten ausgewiesen. Jetzt lässt er sich durch seine Lückenpresse (Leipziger Gartenfreund) feiern, dass er mit seinem Stadtverband eine "harte Nuss" geknackt hätte. Ein Demagoge durch und durch! Aber es bleibt zu hoffen, dass auch die alten, harten Nüsse im Stadtverband bald geknackt werden und in diesen Verfahren auch die himmelschreiende Finanzmanipulation des Stadtverbandes offen gelegt werden kann. Es grüßt ganz herzlich
Euer Kleingärtner vom Schloss
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