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Es war einmal…. Nein kein Märchen, es ist die Realität aus dem Jahre 2018.
Doch war es einmal ein Kleingartenverein, dazu noch ein relativ junger Kleingartenverein.
Was ist geschehen?

 Der Verein wurde Anfang der 1990iger Jahre in Leipzig gegründet. Zur Erinnerung, in Leipzig wurden Kleigartenvereine schon weit vor 1900 gegründet. Nicht umsonst ist Leipzig die heimliche Hauptstadt der Kleingärtner.
Von Anfang an hatte der Verein nicht unbedingt die besten Startbedingungen. Der Verein hatte nie Strom und Wasser. Und das bei der Lage!
Im Norden des Vereins, nur durch eine Straße getrennt, steht heute ein großes Einkaufscenter.
westlich vom Verein befindet sich heute ein namhafter Baumarkt. Im Süden wird der Verein von einer Bahnstrecke mir S-Bahnhof begrenzt. Also eine Top Lage, gepflegtes Grün in einer gut erschlossenen Gegend sollte man meinen.
Dennoch wurden mit viel Fleiß und persönlicher Energie in Handarbeit, Parzellen und Wege angelegt, Lauben gebaut. Jeder Liter Wasser musste in Kanistern mitgebracht und Beton mit der Hand gemischt werden. Was für eine Leistung der Kleigärtner!
Spuren davon sind heute noch teilweise zu sehen.

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Nun weiter in der Geschichte des Kleingartenvereins. Es gab mehrere Wechsel des Eigentümers, mit Verkaufsangeboten und Ablehnungen. Für den Verein, die Pächter wurde nichts getan. Bis zum Schluss kein Wasser, kein Strom. Aber auch die Pächter wurden mit der Zeit älter. Es stand ein Generationswechsel bevor. Aber wie soll nun eine junge Generation angelockt werden, ohne Wasser, ohne Strom. Hier wurde regelrecht Leerstand produziert, mit 100% Erfolg. Fragt sich nur, für wen?
Im Jahr 2017 hat der Verband von den Kleingärtnern letztendlich Verzichtserklärungen zu ihren Verträgen unterschreiben lassen.
Aus der Sicht der Garten-Partei Sachsen eine Missachtung der Leistungen der Kleingärtner.

Nun sieht es so aus:

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Chaos, Müll und noch mehr Chaos.

Kurz und Ungut, der Tod eines Kleingartenvereins.
Die Mediziner würden sagen: „Tod durch multiples Organversagen“
Die Organe sind hier die Eigentümer, der Verband und der Verein.
Bald wird auch diese Fläche beräumt und versiegelt sein.
Also wieder ein Stück lebensnotwendiges Grün aus dem Stadtbild verschwunden.

Und was verschwunden ist kommt nie wieder!

Das ist allerdings kein Einzelfall, liebe Leserinnen und Leser,

deshalb steht mit Eurer Meinung zur

Garten-Partei Sachsen

dann können wir

Gemeinsam Positionen Stärken

 

Kommentare  

+2 #1 Glanzleistung des Kreisverbandes LeipzigIG Kleingarten 2018-09-14 18:34
Nicht unerwähnt bleiben sollte doch, dass der Grundstückseigentümer (SIB) dem Kreisverband Leipzig der Kleingärtner Westsachsen e. V. 2013 die Flächen zum Kauf angeboten hatte. Der KV-Vorstand lehnte Anfang 2014 ab. Der Verband hatte also die einmalige Chance, seinen satzungsgemäßen Aufgaben gerecht zu werden und diese Kleingartenanlage zu retten! Eine Sommerleitung für die Wasserversorgung zu legen, wäre kein großer Aufwand gewesen, hätte aber die Attraktivität dieser KGA in Top-Lage drastisch verbessert! Ebenso hätte der Verband sich nur ein wenig bemühen müssen, um Strom anzuschließen. Aber nein, was sind schon 21 Parzellen? Die fehlende Summe der Verbandsbeiträge war offenbar einfach zu gering, um auch nur den kleinsten Finger für eine Rettung krumm zu machen. Besonders makaber ist es dann aber, wenn der Verbandsvorstand lauthals tönt, man hätte bei vielen Vereinen lange Wartelisten. Das ist einfach nur eine Schande :-x !
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