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Jedes Ereignis hat Ursachen und einen Anlass, der das Fass zum Überlaufen bringt. Es macht also keinen Sinn, einen Anlass zu bekämpfen; es werden weitere folgen, solange die Ursachen für das Ereignis (den Konflikt) nicht beseitigt sind.
Das trifft auch für die Spontandemonstration nach dem schrecklichen Vorkommnis in Chemnitz zu, wo tausende unzufriedene und schockierte Bürger ihren Unmut friedlich zum Ausdruck gebracht haben.
Diese Bürger als rechten oder linken Mob zu diffamieren ist beleidigend und steigert nur die Wut. Ca. 50 gewaltbereite Extremisten auf beiden Seiten waren nicht der Hauptteil der Demonstration.


Seit der nicht rechtmäßigen Masseneinwanderung 2015, die nach Meinung der Bürger Frau Merkel persönlich zu verantworten hat, hat sich die gefühlte Sicherheitslage in vielen Städten extrem verschlechtert. In verschiedenen Stadtteilen trauen sich Bürger nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr vor die Haustür oder in ein öffentliches Verkehrsmittel. Das ist auch ein wesentlicher Grund, warum in den mitteldeutschen Ländern die Mehrheit der Bevölkerung den regierenden Parteien nicht mehr zutraut, die staatlichen Hoheitsaufgaben entsprechend dem Wählerauftrag wahrzunehmen. Sie wenden sich deshalb „Anderen“ zu, von denen sie erwarten, dass sie es besser können. Ob das die „Richtigen“ oder die „Falschen“ sind, beurteilen Regierung und Volk verständlicherweise unterschiedlich. Historiker werden sich damit beschäftigen.
Je länger die Regierung versucht, die Auswirkungen zu bekämpfen, je mehr werden sich die Fronten verhärten und das Land entfernt sich immer weiter von der Demokratie.
Um die Demokratie zu erhalten, bzw. kurzfristig wieder herzustellen hat die Regierung nur 2 Möglichkeiten:
Entweder den Wählerauftrag zu erfüllen, das Gewaltmonopol auszuüben und Recht und Ordnung im Lande zu erhalten, bzw. wieder herzustellen.
Oder, wenn sie dazu nicht willens oder fähig ist, den Wählerauftrag zurückzugeben und Neuwahlen anzusetzen.
Ministerpräsident Sachsens, Michael Kretschmer, hat heute (30.08.2018) verkündet, dass der Staat sein Gewaltmonopol auch ausübt.
Das stimmt leider nicht mit der Realität überein,
- Sonst wären 226.000 abgelehnte, ausreisepflichtige Asylbewerber schon außer Landes gebracht
- Der Staat wüsste auch, wer sich im Lande aufhält und es gäbe nicht (geschätzt) 520.000 Illegale und Untergetauchte
- Wer bei vorübergehenden Aufenthalt das Gastrecht missbraucht und straffällig wird, müsste abgeschoben werden; dann gäbe es keine Straftäter mit langem Vorstrafenregister mehr.
Man braucht dazu auch keine Belehrungen aussprechen, denn die Sicherheitskräfte wissen, was zu tun ist, nur die Regierung tut es eben nicht.
Es gibt aber auch in den etablieren Parteien kluge Köpfe, die die Ursachen für Unmut analysieren (nur leider nicht in der Regierung), zum Beispiel.
Und wer die Sachsen besser verstehen will, kann sich hier bedienen:

Und hier noch ein Interview mit einem Chemnitzer, der beim Stadtfest dabei war. 

Garten-Partei Sachsen

Gemeinsam Positionen Stärken

 

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