Inklusion in unseren Schulen

 

Öffentliche Schulen ermöglichen allen Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang und sind somit Inklusive Schulen. Weil das Konzept Förderschule als diskriminierend und stigmatisierend verurteilt wird, Schüler ausschließt und separiert, werden Regelschulen zum Inklusionskonzept gezwungen.


Inklusion für Kinder mit Behinderung ist gut und schön, aber was ist mit schwererziehbaren Kindern die sich partout nicht integrieren lassen, wenn sie sogar eine Gefahr für ihre Mitschüler darstellen?
Diese Kinder mit emotional-sozialen Status sind nicht zwangsläufig dumm, sondern schlicht mit vielen Situationen überfordert. Sie kommen meist aus zerrütteten Familien, haben schon viel durchgemacht oder ihnen fällt es einfach an Erziehung, sodass mitunter nur ein Funke reicht um sie zum ausrasten zubringen.
Anhand von Zahlen kann man sehen das die Anzahl solcher Schüler mit einem attestierten Unterstützungsbedarf drastisch gestiegen ist.
Waren es 2005 noch 46000 Schüler sind es 2015 schon 85500 Schüler, das ist eine Steigerung um 86 % in 10 Jahren.
Doch wie sollen die Lehrer/innen mit der Situation täglich im Unterricht umgehen, wenn es nicht wirklich Unterstützung gibt? Viele Lehrer/innen schlagen Alarm und Studenten auf Lehramt berichten, dass sie im Studium nicht auf die Inklusion im Schulalltag vorbereitet werden.
Fakt ist das momentan die von der Politik zur Verfügung gestellten Bedingungen nicht stimmen und vieles nur schön geredet wird. Deshalb fordern wir den Erhalt der Förderschulen und halten das Konzept Inklusion für gescheitert. 

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