Das neue Schulgesetz für Sachsen

Kinder mit emotional-sozialer Entwicklungsstörung (Schwererziehbare Kinder) können in Oberschulen unterrichtet werden...
Ein Bericht über eine Oberschule in Leipzig

 Wir, die Garten-Partei Sachsen (GPS), berichteten über das Thema "Inklusion in unseren Schulen" 

und nahmen klare Haltung ein:

"Inklusion für Kinder mit Behinderung ist gut und schön, aber was ist mit schwererziehbaren Kindern die sich partout nicht integrieren lassen, wenn sie sogar eine Gefahr für ihre Mitschüler darstellen?"
"Fakt ist das momentan die von der Politik zur Verfügung gestellten Bedingungen nicht stimmen und vieles nur schön geredet wird. Deshalb fordern wir den Erhalt der Förderschulen und halten das Konzept Inklusion für gescheitert."

NEU ist:
Mit der Fassung gültig ab: 1. August 2018 haben alle Schulen in Sachsen ein neues Schulgesetz einzuhalten, indem es nun heißt:
"Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf können an der Förderschule oder inklusiv an der Regelschule unterrichtet werden. Die Entscheidung obliegt den Eltern, soweit bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
An den Oberschulen wird das lernzieldifferente Unterrichten von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Förderschwerpunkten Lernen und Geistige Entwicklung ermöglicht."

Wir (die GPS) nehmen dieses Thema nicht ohne Grund mit in unseren politischen Aufgabenbereich, denn die Schwierigkeiten in Schulen ließen uns aufhorchen:

Wir möchten nun über eine Oberschule in Leipzig berichten,
indem wir die Inklusion für einen schwererziehbaren Schüler in Frage stellen
(Die Schule sowie Namen von Schülern usw. werden von uns nicht bekannt gegeben):

In einer Oberschule in Leipzig gibt es in fast jeder Klasse verhaltensauffällige Schüler.
Das bedeutet, dass das Lernen sowie auch im sozialem Bereich, insbesondere der Umgang mit Mitschülern sich zum großen Problem darstellt.

Hier nur einige Beispiele aus einem Klassenalltag:
- Schüler schlägt seine Mitschüler/in
- Schüler geht mit einer Schere auf Mitschüler/in los
- Schüler stört mit lautem Verhalten enorm den Unterricht
- Schüler schmeißt im Unterricht seinen Tisch um
- Schüler droht seinen Mitschüler, den Stuhl auf ihn zu werfen
- Schüler schmeißt Polylux vom Tisch, er qualmt und ist defekt
- Schüler schlägt Mitschüler mit harten Gegenständen mitten im Unterricht
- Schüler geht auf Lehrer los
usw. usw.

Der Kontakt zum Schulleiter wurde seit eineinhalb Jahren durch die/ den Elternvertreter nach jedem erneuten Vorfall gesucht.
Auf eine Frage, ob eine Gefährdungsbeurteilung für die Klasse bereits erstellt wurden ist, antwortete der Schulleiter: "..., was soll das jetzt".
Ständig leben die Eltern und ihre Kinder mit der Angst, dass wieder etwas passiert.
Es ist für die Mitschüler eine tägliche Herausforderung mit dem Schüler nicht im geringsten "anzuecken", denn dies würde zur Eskalation führen.

"Die Schüler sollen doch bitte Rücksicht nehmen, weisen die Lehrer an," so ein Schüler.

Hier nun einige Aussagen von Schülern:
"erlaubt sich Dinge, die ein normaler Schüler sich nicht trauen würde..."
"..., braucht eine spezielle Schule, wo dem Schüler geholfen wird..."
"ein Lernen im Unterricht ist nur selten möglich..."
"...ist ständig aggressiv..."

Wir als GPS fragen alle:
Soll dieser Zustand an unseren Schulen zum täglichen Ablauf gehören?
Ist es sinnvoll, unsere Kinder ängstlich in die Schule zu schicken ?
Ist es sinnvoll, keinen normalen Unterrichtsablauf mehr durchführen zu können?
Gehört die Angst um unsere Kinder nun endgültig zu unserem täglichen Begleiter?

Das darf an unseren Oberschulen nicht zur Normalität werden!

Wir sagen:
Förderschulen für schwererziehbare Kinder sind für eine gesundheitsbewusste
und gute Bildung dringend erforderlich und Voraussetzung!

Kinder, die mit den jeweiligen Voraussetzungen eine Oberschule besuchen können,
dürfen in ihrem Lernen und ihrer geistigen Entwicklung nicht behindert bzw. ausgebremst werden. Denn eins steht fest, die Rücksichtnahme in der Klasse wird aus Angst der Mitschüler immer zu Gunsten der schwererziehbaren Kinder gegeben sein.

Noch eine wichtige Anmerkung, Inhalte eines Schulsozialarbeiters
(wir finden, dass sollten Sie wissen):
An dieser Oberschule in Leipzig, wird ein "Anti-Gewalt-Training" (erst !) in der 9.Klasse durchgeführt.
Es ist eine Schande, dass solche „Lehreinheiten“ an unseren Schulen überhaupt notwendig geworden sind!

Link
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/berlin-probleme-mit-gewalt-grundschule-heuert-sicherheitsdienst-an-a-1196042.html

Liebe Leser dieses Artikels. Sagen Sie uns Ihre Meinung dazu. Wir freuen uns darauf und sind gespannt.

 

Ihre Garten-Partei Sachsen (GPS)

Gemeinsam Positionen Stärken

Kommentar schreiben

Bitte Kommentare nur in Bezug auf den Beitrag abgeben. Für übergreifende Informationen nutzen Sie bitte die eMail-Adresse info@gartenpartei.org.
Wir behalten uns vor, Kommentare mit ungültigen Angaben (z.B. eMail-Adresse) oder sittenwidrigen Inhalten zu löschen.


Sicherheitscode
Aktualisieren