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Kleingartenvereine müssen keinem Verband angehören; sie müssen nur das BKleingG einhalten. Es gibt aber Aufgaben, die in einer starken Gemeinschaft besser und effektiver zu lösen sind, als in einem einzelnen Verein. Beispiele:

- Abstimmung mit der Kommune über Ver- und Entsorgung, Anliegerfragen, Dauerkleingärten usw.

- Vertretung gegenüber Grundstückseignern

- Rechts- und Versicherungsfragen und Umgang mit Mitgliedern, die ihre Verpflichtungen nicht erfüllen.

Die Vereinsvorstände sind also in der Pflicht, ihrer Mitgliederversammlung eine geeignete Lösung vorzuschlagen und bei Mitgliedschaft in einem Verband die Interessen ihres Vereins durchzusetzen und die zweckgemäße Verwendung der Beitragsgelder zu kontrollieren. Wenn das nicht möglich ist, müssen sie, um Schaden von ihrem Verein abzuwenden, die Reißleine ziehen und der Mitgliederversammlung den Austritt empfehlen.

Schlechte Nachrichten verbreiten sich schneller als gute; wenn sie sich häufen, brodelt es an der Basis und der Ruf der gesamten Kleingartenorganisation wird geschädigt.

Beispiele:

- Warum bekommen Kleingärtner eine mehr als 18-seitige Kleingartenordnung mit nicht notwendigen restriktiven Maßnahmen übergestülpt, wobei für einen kleinen Verein (außer dem BKleingG) vielleicht ein funfzeiliger Verhaltenscodex ausgereicht hätte, um im Verein Ordnung zu halten.

- Belustigungs-, Verzeihung, Schulungsfahrten führen nicht zur besseren Fachberatung der Vereine

- Beim Besuch des Bundestages auf Einladung von Abgeordneten (böse Zungen nennen das "Stimmviehtransporte") wird kein einziges Anliegen der Kleingärtner an die Politik vorgebracht. Das Wichtigste im Reisebericht war das gute Abendessen.

- Auf der HGF-Messe wird seit 25 Jahren der gleiche Musterkleingarten mit den Grundkomponenten Ententeich und Modelleisenbahn ausgestellt, in diesem Jahr ergänzt, man klaubt es kaum, mit einen Tannenbaum.

- (erhebliche) finanzielle Unregelmäßigkeiten werden vertuscht; umso üppiger brodelt die Gerüchteküche.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt; wer im Internet "googelt" bringt es schnell auf über 100 solcher "Ärgernisse". 

Wir sind alle in der Verantwortung, die gesamte Organisation entsprechend den Interessen der Kleingärtner auszurichten und das Image des gesamten Kleingartenwesens in der Öffentlichkeit zu verbessern: Die Verbände, die Vereinsvorstände und die "kleinen Gärtner".

 

Kommentare  

0 #1 VorständeKvS 2018-03-22 13:40
Na, hoofentlich lesen das auch mal die verehrten Mitglieder des erweiterten Vorstandes!
Oder sind die aus der Gattung "Duckmäuse" hervorgegangen?
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