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Liebe Besucher unseres Messestandes der Messe HAUS – GARTEN – FREIZEIT

Wir, die Mitglieder der Garten-Partei Sachsen (GPS), bedanken uns ganz herzlich für Ihren Besuch auf unserem Messestand und für die sehr freundlichen Reaktionen und Rückmeldungen.

Für uns waren diese 10 Tage eine wertvolle Möglichkeit die Stimmungen und die Meinungen bei unseren Besuchern kennen zulernen.

Im überwiegenden Maße erfuhren wir so, dass unsere Ziele und Vorstellungen durch aus berechtigt sind und wurden von den Besuchern bestärkt, den von uns eingeschlagenen Weg weiter fortzusetzen.

Oftmals beobachteten wir bei vielen Besuchern natürlich erst mal Überraschung und Neugierde, wieso es denn plötzlich eine Gartenpartei gibt. Aber gerade diese Situation ermöglichte es, in die vielfältigen Diskussionen und Erfahrungsaustausche einzutreten.

PENT6009 640So stellten wir fest, dass Besucher (und dabei besonders die Pächter von Kleingärten) zB. aus dem Vogtland, dieselben Probleme und Sorgen umtreibt, wie zB. Besucher aus Nordsachsen oder aus Gebieten von Sachsen – Anhalt.
Die Sorge um den Erhalt der Kleingartenanlagen war oftmals zu spüren, aber auch der Umgang mit Kleingartenflächen, welche oftmals durch den Wegzug der Bevölkerung unter Leerstand leiden und dadurch in den Focus von rückbauwilligen Institutionen der Grundstückseigentümer geraten.

Die GPS vertritt in dieser Hinsicht den eindeutigen Standpunkt: „Jede zurückgebaute Kleingartenanlage ist eine verlorene Kleingartenanlage!“

Die Geschichte beweist deutlich: Vor noch nicht allzu langer Zeit wurden Wohnhäuser (siehe Beispiel Stadt Leipzig/OT Grünau) abgerissen, weil angeblich kein Bedarf mehr vorherrsche. Heute sind akute Mängel im sozialen Wohnungsbau festzustellen. Die Mieten steigen deshalb. Wohnraum wird immer unerschwinglicher!
Aber Häuser kann man bauen. Kleingartenanlagen die einmal verschwunden sind, kommen nie wieder!

In diesem Zusammenhang haben wir uns sehr gefreut, dass am 14.02.2018 auch der Präsident des Bundesverbandes deutscher Gartenfreunde e.V. , der auch Präsident des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner ist, unseren Stand mit zwei seiner Mitarbeiter besuchte.
Es entwickelte sich mit Herrn Peter Paschke und dem stellvertretenden Vorsitzenden der Gartenpartei, Herrn Thomas Peinke, ein sehr angeregtes Gespräch über die gesamte Bandbreite der Kleingärtnerei.
Dabei stellte sich heraus, dass ein erhebliches Übereinstimmungspotential zwischen GPS und BDG gibt. Besonders die Gefahren, die durch die nicht ordnungsgemäßen Flächennutzungspläne verschiedener Städte und Landkreise entstehen, weil dort die Kleingartenanlagen nicht mehr als Dauerkleingartenanlagen gekennzeichnet werden, wie es vom Bundeskleingartengesetz in §1 (3) beschrieben wird. Dadurch wird die Gefahr des Auflösens einer Kleingartenanlage stetig gesteigert.
Übereinstimmung bestand auch in der Bedeutung, Kleingärten besonders auch für junge Familien attraktiv zu machen.
Hier war zu merken, dass die Meinung der GPS, dass das oftmals zu bemerkende sehr „schulmeisterliche“ Verhalten einiger Stadt- und Kreisverbände dazu führt, dass pachtwillige Menschen von der Pacht eines Kleingartens absehen, was die Vertreter des BDG doch sehr überraschte. Mit dieser Meinung waren sie wohl bisher nicht konfrontiert worden.
Als sich Herr Paschke von uns verabschiedete, wünschten er und seine Mitarbeiter uns, der GPS, viel Erfolg und wir als GPS hoffen, dass sich ein reger Gedankenaustauch zwischen dem BDG der GPS entwickeln kann.

Zu unserer großen Freude besuchte uns am Sonntag eine Delegation der Gartenpartei Magdeburg von denen wir viel Anerkennung und Achtung für unsere Arbeit erfuhren.
Zwischen beiden Parteien findet ein Erfahrungsaustausch statt, der für unsere weitere Gesamtentwicklung sehr wichtig ist

Wir als GPS werten unseren ersten öffentlichen Auftritt als Erfolg für die weitere Entwicklung unserer noch jungen Partei. Zu spüren ist der Erfolg direkt, durch den Zulauf in unseren Sprechstunden und durch neue Mitglieder in der Garten-Partei Sachsen.

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Und noch etwas sehr erfreuliches war auf der HGF zu sehen. Der Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V. hatte aus seinem Stand unter anderen einen schönen Mustergarten gestaltet.

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Wir konnten unsern Augen kaum traun,
im Mustergarten ein Tannenbaum!

Das istr vielleicht der Anfang eines Sinneswandels im SLK und das Ende der "Hetzjagd" auf Waldbäume.

Ihre Garten-Partei Sachsen

Gemeinsam Positionen Stärken

Kommentare  

+9 #2 Kleingärtnerische NutzungKVS 2018-02-26 13:25
Ja, der Stand des SLK war sehr schön gestaltet und man merkte die liebevolle Hand der gestaltenden Kleingärtner sehr deutlich. Vielen Dank dafür, liebe Helfer beim Auf- und Abbau des Messestandes.
Nur eines sollte jedem Bewußt sein, der diesen schönen Stand sich ansah.
Sollten die "Gartenfachberater" des SLk bei einer Begehung einer KGA so einen Garten sehen, dann hagelt es uneingeschränkte Kritik: Denn so wie dieser Garten dargestellt war, ist er nach Auffassung des SLK nicht als Kleingarten geeignet. Denn eine Modelleisenbahn trägt nicht zur kleingärtnerischen Nutzung bei, Nadelbaumgewächse gehören nicht in einen Kleingarten und überhaupt war der Erholungsanteil in diesem "Musterkleigarten viel zu hoch. Das wäre zweifellos die Antwort der Begutachterkommision. Wetten! Euer Kleingärtner vom Schloss
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+7 #1 Tanne im GartenTK 2018-02-26 12:55
Ich glaub es nicht, da kann ich ja zur Begehung kontern. Ich lach mich tot... :D
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