.... auch Kleingärtner können nicht "alle Blumen blühen lassen". Das gilt nicht nur für das Gärtnern, sondern für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Wenn an irgend einem Punkt die Harmonie im Zusammenleben gestört ist, dann gilt das Gesetz.

Die "Kleingärtnerische Gemeinnützigkeit" ist im § 2 BKleingG geregelt: Eine Kleingärtnerorganisation wird von der zuständigen Landesbehörde als gemeinnützig anerkannt, wenn sie im Vereinsregister eingetragen ist, sich der regelmäßigen Prüfung der Geschäftsführung unterwirft und wenn die Satzung bestimmt, daß

1.
die Organisation ausschließlich oder überwiegend die Förderung des Kleingartenwesens sowie die fachliche Betreuung ihrer Mitglieder bezweckt,
2.
erzielte Einnahmen kleingärtnerischen Zwecken zugeführt werden und
3.
bei der Auflösung der Organisation deren Vermögen für kleingärtnerische Zwecke verwendet wird.

Die "Kleingärtnerische Nutzung" ist unabdingbare Voraussetzung für einen Kleingartenpachtvertrag. Die rechtliche Grundlage ist § 1 des BKleingG: "(1) Ein Kleingarten ist ein Garten, der

1.
 dem Nutzer (Kleingärtner) zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf, und zur Erholung dient (kleingärtnerische Nutzung)".
 
Erweiterte Auslegung ist im Urteil des BGH III ZR 281/03 erfolgt.III ZR 281/03 erfolgt.

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Thema Nadel-/Waldbäume:
Ein viel diskutiertes und umstrittenes Thema. In diesem Beitrag gehen wir ausführlich auf die rechtliche Situation ein.