Die "Kleingärtnerische Nutzung" ist unabdingbare Voraussetzung für einen Kleingartenpachtvertrag. Die rechtliche Grundlage ist § 1 des BKleingG: "(1) Ein Kleingarten ist ein Garten, der

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 dem Nutzer (Kleingärtner) zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf, und zur Erholung dient (kleingärtnerische Nutzung)".
 
Erweiterte Auslegung ist im Urteil des BGH III ZR 281/03 erfolgt.III ZR 281/03 erfolgt.
Dieses Urteil hat etwas Klarheit in die unterschiedlichen Auslegungen des Begriffes "Kleingärtnerische Nutzung" in den Auseinandersetzungen zwischen Pächter und Vorstand; Verein und Verband; Verein/Verband und Grundstückseigner gebracht.
Die Nichteinhaltung dieser Vorschrift kann als Kündigungsgrund für den Pachtvertrag durch den Grundstückseigner genutzt werden.